Trainingsplan

img_8191-bearbeitetMoin!

In meinem letzten Beitrag habe ich kurz über das Trainieren mit Plan / nach Plan geschrieben. Jetzt ist die erste Woche mit Trainer und Plan geschafft.
Ich muss sagen, zu Beginn habe ich gedacht ich setze mich vielleicht unter Druck um alles durchzuziehen oder schaffe nicht unbedingt alles, vor allem zeitlich.
Genau das Gegenteil war bisher der Fall, ich habe mich auf jede Einheit gefreut und bin neugierig gewesen, wie es mir am nächste Tag so geht. Bisher immer gut =)

Gestern zum Beispiel der Wochenabschluss:Es stand ein längerer Lauf auf dem Plan, 90 Minuten Dauerlauf. Normalerweise rechne ich jetzt vorher ok 90 Minuten 5:20 -> 16,9 km, stimmte am Ende sogar fast. Aber dieses Mal hieß es nicht lauf mal 90 Minuten langsam, sonder lauf mal 3x30 Minuten langsam, danach etwas schnelle und die letzten 30 in 5:00/12km/h.
Das schöne an dieser Art Dauerlauf ist, man hangelt sich von einem 30 Minuten Lauf zum nächsten, wenn man also img_8236-bearbeitet1nicht unbedingt darauf steht lange Läufe zu machen ist das definitiv eine gute Sache. Bei mir waren es am Ende dann 17,3 km und damit meine längste Einheit seit Juni. 🙂

Ich will gar nicht so lange über mein Training sprechen. Wer Lust hat mehr zu erfahren meldet sich ja eh bei mir 😉 ich mache kein Geheimnis aus dem Plan, man muss natürlich dazu sagen, dass der ganze Spaß exakt auf mich und die kommenden Ziele abgestimmt ist und nicht standardisiert angepasst wurde. Nichts gegen Pläne aus dem Netz, die können durchaus eine gute Grundlage geben, ich selber bin so meinen ersten Marathon gelaufen. Allerdings habe ich immer wieder angepasst und ausprobiert, bin wieder umgeschwenkt und hatte keine Kontrolle. Jetzt sieht das anders aus, ich erstatte täglich Bericht an Rainer Schwab von GL8 Sport, der sich aktuell noch immer freut, dass alles klappt. Ich bin gespannt, was er sagt, wenn's mal nicht so Rund läuft 😉
In jedem Fall ist man definitiv einen Tick motivierter, wenn man weiß "OK, ich könnte jetzt die letzen 30 Minuten in 25 umwandeln, dann bin ich jetzt zu Hause", macht man aber nicht, man zieht die 30 Minuten durch und ist am Ende froh, dass man es gemacht hat. Und schlimmer war es dadurch auch nicht.

img_8199-bearbeitetEs ist MONTAG, für mich momentan Ruhetag. Vielleicht ein bisschen Blackroll heute Abend.

Morgen steht folgendes auf dem Plan:
60 Min ATH, Also Rumpf-Stabi, Beinkrafttraining usw. anschließend
30 Min Utilisation -> Dauerlauf in 4:55/km

Utilisation WATT?

Ist eigentlich ganz einfach, das zuvor recht harte Krafttraining alleine ist zwar sinnvoll, aber danach nochmal locker das jeweilige Ausdauertraining anzuhängen "erklärt" dem Körper quasi nochmal wozu er die trainierten Muskeln eigentlich braucht. Die experten sprechen von einem unspezfischem Reiz beim Krafttraining, der durch die "Utilisation" auf die jeweilige Sportart, in meinem Fall auf das Laufen, übertragen wird.
Ich habe das so selber auch noch nie gemacht, bin also relativ gespannt was mich da erwartet.

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