Training

Ja mag ich wirklich. Jetzt sofort!
Seit dem Sommer läuft es nicht mehr rund. Die Frühjahrswettkämpfe waren vorbei. Unser EVL-HalbMarathon stand in den Startlöchern, da fing es langsam an. Ich bin weniger gelaufen. Mal aus Unlust, mal aus Zeitmangel.. Die Motivation war 1-2 Monate weg. Sie kam wieder KLAR. Aber erstmal musste ich sie suchen. Als ich sie gefunden hatte, war Juli/August, schön dachte ich, gehen wir laufen. Ging super, ein paar mal. Bis ich dann im August auf Amrum plötzlich nach einem Lauf schmerzen an der Ferse hatte, erst leicht, dann heftiger. Also Pause im Urlaub. OK geht klar, ich hab ja im September noch mal 2 Wochen komplett frei.

Was soll ich sagen, seit August bin ich nicht mehr in Schwung gekommen, sobald ich mehr als 5 KM laufe tut sie weh, die Ferse, die Sehne.

Anfang September war der Köln-Triathlon, kurzfristig hat meine Physio mich fit bekommen, sodass ich schmerzfrei die 7,2 KM laufen konnte. Seit dem? Nix. Pause. Ruhe. Ausprobieren. Und wieder von vorne. Ich war beim Orthopäden; die gute Nachricht: Sehnen und Knochen sind in sehr gutem Zustand. Die schlechte Nachricht? Jetzt weiß immer noch niemand was das ist, was da so weh tut.
Donnerstag. Donnerstag habe ich einen Termin beim MRT. Ich freue mich drauf, danach weiß ich vielleicht was es ist und ich kann es behandeln.

Am Samstag bin ich einen Wettkampf gelaufen. Einfach so, weil ich eh angemeldet war über meinen Partner "HAANER FELSENQUELLE" und weil mich die Lust überkam, als ich mit meiner Freundin ein wenig am Rhein zum warmlaufen hin und her geeiert bin. Ich bin 5 km gelaufen, der Plan war eigentlich entspannt neben Tatjana zu laufen und einfach zu genießen, dass es evtl. schmerzfrei bleibt. Hachja, "Machst du eh nicht" sagte sie. Ja ist ja gut, es tat eben nicht mehr weh und ich bin einfach losgerannt, gut aufgewärmt und leicht motiviert. Für den Kopf war es schön, dass ich ohne Lauftraining bzw. Lauftraining nur im Wasser einfach so unter 20 Minuten laufen kann.

Seit dem hab ich die Füße mehr oder weniger still gehalten. Am Donnerstag ist mein MRT. Danach weiß ich Bescheid. Daran halte ich mich fest. Meine Pläne für 2019 will ich nicht mehr aus meinem Kopf streichen. Ich will wieder Marathon laufen! Ich will? Ich werde!

Ist das vernünftig? Keine Ahnung. Mittlerweile weiß ich wann Schluss ist und ich weiß auch wann ich mir zu viel zutraue. Wenn ich Nach dem Oktober nicht wieder anfangen kann zu laufen weiß ich, dass ich den Plan schon wieder abhaken werde, aber wir denken einfach jetzt nicht mehr. STILLE.

#willstdumitmirlaufen?!

 

Wenn man als Läufer neue Herausforderungen sucht um sich zu motivieren. Dann passiert manchmal sowas: TRIATHLON.

Man muss dazu sagen, ich kann nicht schwimmen, ich kann gradeaus Rad fahren und ich kann vernünftig laufen. Wie zur Hölle kommt man auf die Idee Triathlon zu machen?

NUNJA. Man sagt mir 700m schwimmen oder letztes Jahr 500m in Münster ist kein Problem, das kann jeder. Ich sage: HILFEEEEEE!
Jetzt kann man mir vorwerfen was man will, vor allem dass ich ja auch mal mehr schwimmen könnte statt nur zu laufen vielleicht wäre ne Radtour auch mal sinnvoll gewesen.

Ja stimmt. Kann man alles. Und trotzdem starte ich am Samstag ohne besonderes Training beim Traithlon in Köln. Verdammt freu ich mich drauf, obwohl ich Schiss vor den 700m im Wasser habe, genau weiß, dass ich dafür wieder 2-3 Minuten zu lange brauche. Vielleicht dieses Jahr mit Neo? (2017 habe ich meinen Neo einen Tag vorher dort liegen lassen..) Radfahren habe ich dieses Jahr exakt 165km "trainiert"... also nicht. Den wechsel von Rad auf Laufen genau zweimal. Laufen habe ich auch so wenig wie nie trainiert. Was ist denn da los?
Laufen geht immer, vielleicht nicht so schnell wie immer aber es passt schon.

Mit dem Triathlon startet die letzte Vorbereitung für den Köln Halbmarathon, und da habe ich einfach mal das Ziel eine neue Bestzeit zu laufen.

Egal, zurück zum Triathlon, um es einfach zu machen hatte ich dieses Jahr seit Mai kaum Zeit und auch mal einfach keine Lust zu trainieren. Ich dachte nicht, dass mich zum Ende des Jahres die Triathlon Motivation nochmal so packt, dass ich mir Ziele für 2019 überlege. Und mich sogar einem Verein anschließe um sinnvoller zu trainieren. Mache ich eh nicht, aber das muss ja keiner wissen.
Samstag 9:30 startet die Smartdistanz in Köln, 700m Schwimmen, 28km radeln und 7,x km laufen.  Alle sagen total easy, sag ich auch, schaffe ich auch, aber ich will ja schnell sein. Man darf sich wohl noch etwas unter Druck setzen oder? Letztes Jahr habe ich 1:32h gebraucht, dieses Jahr schaffe ich dann 1:31h, das wäre okay für mich.

Was mache ich eigentlich im Winter? Ich will wirklich mal an meiner Stabilität und meinen Grundlagen und ( JA WIRKLICH ) an meinem Schwimmen arbeiten. Vielleicht ist ja ein Ziel im nächsten Jahr eine ETWAS längere Distanz.. 800 Meter Schwimmen wäre ok.

 

Ich musste wirklich darüber nachdenken, ob ich nochmal was schreibe.
Bei mir ist das immer so eine Sache, während #roadtoamrum, habe ich mir die Zeit genommen und geschrieben, danach schlagartig vorbei.. Denn Blogs, in denen Läufer über das Laufen berichten gibt es mir einfach zu viele. Und ich möchte nicht noch einer davon sein.

Auf der anderen Seite erzähle ich gerne übers Laufen und meine Projekte, mein Leben als Läufer und Sportler.

"Komm zur Sache Jung."

OK! Watt mach ich jetzt? Was ist denn überhaupt so passiert?
Vielleicht vorweg, ich habe wieder ein Ziel , ein "Projekt", dass mich motiviert mehr zu schreiben. Oder umgekehrt, das Schreiben motiviert mich vielleicht auch mein Training durchzuziehen. Keine nervigen Ausreden zu finden und mein Ziel zu erreichen.

Mein Ziel? Nach 3 Jahren wieder Marathon laufen. Über die Gründe warum ich so lange nicht gelaufen bin, könnte ich jetzt viel erzählen, der einfachste ist: Ich hatte keinen Bock auf lange Strecken, daher bin ich ein wenig in den Triathlon eingestiegen und habe mich läuferisch mehr auf kurze Sachen oder einfach nur Laufen beschränkt. Anfang 2018 war sie dann wieder da.. die Lust auf Marathon, meine aktuelle Bestzeit liegt bei 3:27:52 (FFM), bischen lang finde ich.
Eigentlich war die erste Wahl der Köln Marathon, das habe ich mir aber schon abgeschminkt. Zu viel kam dazwischen. Arbeit, Zeitmangel, wiederholt akute Unlust und nicht zu letzt die Vernunft, mit meiner Allergie und dem Asthma mich den aktuellen Temperaturen nicht über 3 Stunden auszusetzen.

Ja watt will er denn nu..? Ja ich will Marathon laufen, aber ich mache das absolut von der Formabhängig. Für mich ist Marathon (zumindest Momentan) kein langer Spaßlauf. Wenn ich starte will ich auch ans Limit gehen (können) und das Beste rausholen. Das ist grade einfach zu wenig für mich. Die Alternative steht bereits: #backtotheroots, gar nicht so doof: Hamburg Marathon.

Nun wäre es statt Marathon im Herbst eben mindestens 1x Halbmarathon inkl. neuer Bestzeit.
Das ist realistisch und machbar. Trotzallem werde ich nicht auf Halbmarathon trainieren sondern im Spätsommer beginnen die Weichen auf Marathon zu legen. Im Winter oder Spätherbst gibt es sicher den ein oder anderen schnellen Lauf um die 18:17 Min auf 5KM oder die 38:53 Min auf 10KM mal etwas schöner aussehen zu lassen 😉

Genug getextet. Ich freu mich auf die kommenden Wochen. Vor allem, weil ich in ein paar Wochen endlich meine Laufpartnerin (aka. Lieblingsmensch aka. @running_disaster) wiederhabe, die momentan an einem Bruch am Wadenbeinköpfchen und diverser Bänderdehnungen, Schleimbeutelentzuündungen etc. in Folge eines Sturzes leidet.

Auch Tatjana wird in Hamburg an den Start gehen.. Ihr erster Marathon, was ganz Besonderes.

lg roman =)